Sichere Positionsbestimmung von Smartphones
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Smartphones werden heutzutage in verschiedenen Bereichen eingesetzt und verfügen über diverse Sensoren wie A-GPS, digitaler Kompass, Beschleunigungssensoren, Näherungssensoren oder auch Umgebungslichtsensoren. Dabei benutzen immer mehr Applikationen die aktuelle Position (genauer GPS Standort / ungefährer (netzwerkbasierter) Standort) des Gerätes, um spezifische Aktionen auszuführen. Ein Beispiel für die Nutzung der Position ist die von Jansen und Korolev analysierte positionsbasierte Authentifizierung (MobiCASE 2010), bei der digitale Leuchtfeuer via Bluetooth verwendet werden. Andererseits können dem Nutzer auch Geschäfte, Restaurants, Cafes angezeigt werden, die sich in der Nähe befinden.

Innerhalb dieser Abschlussarbeit soll untersucht werden, welche Sensoren sich dazu eignen, möglichst genau und sicher den eigenen Standort zu bestimmen. Da GPS Signale nicht bis in Gebäude vordringen, sind andere Merkmale, wie bspw. WLAN SSIDs oder GSM Feldstärken, ebenfalls in die Untersuchen mit einzubeziehen.
Einen interessanten Ansatz stellen Parnandi et al. (MobiCASE 2009) vor, die den Beschleunigungssensor verwenden, um die Position innerhalb eines Gebäudes zu bestimmen.

Augenmerk soll auch auf verschiedene Angriffsszenarien gelegt werden, und es soll überlegt werden, gegen welche Arten von Angriffen eine bestimmte Kombination von verschiedenen Sensoren Abhilfe schaffen kann.

Um die Ziele der Arbeit zu erreichen, sind folgenden Arbeitsschritte notwendig:


  • Literaturrecherche
  • Untersuchung der einzelnen Module und Sensoren von Smartphones als Datenquellen für die Standortbestimmung
  • Erstellung von Angriffsszenarien, gegen die die danach zu programmierende App gesichert ist
  • Programmierung einer App, die sicher und zuverlässig die Position des Smartphones bestimmt
  • Evaluierung der App unter Berücksichtigung der Angriffsszenarien


wurde betreut von: Sebastian Uellenbeck & Christopher Wolf